Testfahrt des neuen Jaguar I-Pace

jaguar i-pace

Hamburg 25.5.2018, Ortszeit 6:30. Ich befinde mich am Hamburger Flughafen und steige in meinen Flieger mit dem ersten Ziel: Zürich. Angekommen, treffe ich den Rest der Gruppe und wir steigen in unseren Charter Flug, der uns an kein geringeres Ziel bringt als nach Lagos, eine Stadt in der Algarve im Süden Portugals, wo wir den neuen Jaguar I-Pace fahren werden. Der wunderschöne Ort ist für die Altstadt mit Stadtmauer, unendliche Klippen und die fantastischen Atlantikstrände bekannt. 

Testfahrt des neuen Jaguar I-Pace

Ich werde das erste Elektro Fahrzeug des britischen Herstellers Jaguar testen, den neuen I-Pace. Gespannt und mit viel Vorfreude in Lagos angekommen, gibt es ein ausführliches Briefing des neuen Jaguar I-Pace Modells, um uns perfekt auf das Fahrerlebnis einzustellen. Nach ausführlicher Einleitung geht es los, wir haben eine definierte Strecke, die uns durch das Herz von Lagos führt, um das Auto auf Herz und Nieren zu testen.

jaguar suv

Hochwertiges Design im Innenraum

Schon beim Einstieg in den I-Pace wird klar, Jaguar weiß wie man eine luxuriöse Atmosphäre erschafft. Handgefertigte Designelemente fallen ins Auge und das Interieur besticht durch hochwertige Einfassungen und feine Doppelkontrastnähte, ein wow für jeden Perfektionisten!

Es werden nahtlos integrierte Technologien und ein großzügiges Raumangebot auf gekonnte Weise miteinander vereint. Das Interieur vermittelt durch seine eleganten Designelemente und die geschwungenen Linien einen geradlinigen und aufgeräumten Eindruck. Eine wundervolle Ergänzung des Interieurs ist das Dachfenster, welches dem Futuristischen Design noch die Krone aufsetzt.

Durch das großzügige Touch Pro Duo Infotainment-Systems im I-PACE fällt die Bedienung aller Fahrzeugtechnologien denkbar einfach aus. Die Serienausstattung umfasst einen 4G Wi-Fi-Hotspot sowie eine Reihe von Konnektivitätsfunktionen. Dadurch bleiben man jederzeit mit der Außenwelt verbunden.

i-pace interior

jaguar i-pace interior

jaguar panoramadach

Da die 90 Kilowattstunden große Batterie als flaches Paket im Wagenboden verschwindet und die beiden kompakten Elektromotoren in den Achsen integriert sind, hat der I-Pace einen topfebenen Wagenboden und die erste Reihe rückt weiter nach vorn. Obwohl außen mit 4,68 Metern etwas kürzer als ein F-Pace, bietet das Elektro-SUV mit 2,99 Metern Radstand fast so viel Innenraum wie ein gestreckter Range Rover. Selbst beim Gepäck muss man nicht knausern: 656 Liter Ladevolumen sind deutlich mehr als der Standard in dieser Klasse.

Artificial Intelligent Features

Ein tolles Feature sind die sogenannten Smart Settings, diese erkennen jeden Fahrer automatisch anhand des Schlüssels und des Smartphones, stellen daraufhin zu Beginn der Fahrt die gewünschte Position des Fahrersitzes und der Spiegel ein und starten die Wiedergabe Ihrer bevorzugten Medien. Smart Settings lernen und automatisieren diese Präferenzen anhand Ihrer Gewohnheiten und bisherigen Abläufe.

Unsere Testfahrt des Jaguar I-Pace

Das Anfahren des I-Pace ist wunderbar leicht und leise. Man merkt schnell, dass der Jaguar durch das sofort nutzbare Drehmoment und den Allradantrieb mit integrierter Traktionshilfe die Beschleunigung eines Sportwagens hat. Die Beschleunigung auf 100 km/h erfolgt in gerade einmal 4,8 Sekunden!

Wir durchqueren wundervolle Landschaften bis hin zu einem Fluss, an dessen Seite sich eine Anhöhe mit einer Steigung von 75% befindet. Mit etwas Skepsis schaue ich mir die Steigung an, wohl wissend, dass es der I-Pace meistern wird. Es erfolgt eine kleine Einweisung und schon befinden wir uns auf dem Weg nach oben. Hier kommen Allradantrieb, sowie das ‚Adaptive Surface Response‘ ins Spiel, welche eine solche Steigung meistern können.

Allradantrieb (All wheel drive, AWD)

Der neue Jaguar I‑PACE besitzt auf jedem Untergrund und bei jeder Witterung hervorragende Fahreigenschaften. Das direkte Ansprechverhalten sorgt für unmittelbare Leistungsentfaltung und die elektrischen Motoren passen sich unabhängig davon an das Fahrverhalten des Fahrers, die Fahrbahnoberflächen und den vorhandenen Grip an. Dementsprechend war es ein leichtes, den Berg hoch, sowie auch runterzufahren.

i-pace

Adaptive Surface Response (AdSR)

Entwickelt auf Basis der Erfahrungen auf dem Gebiet des Allradantriebs, kontrolliert Adaptive Surface Response (AdSR) permanent die Umgebung des Fahrzeugs und passt die Motor- und Bremseinstellungen den unterschiedlichen Gegebenheiten an, um jederzeit für maximale Traktion zu sorgen. Einmal aktiviert, funktioniert AdSR bei jeder Geschwindigkeit und bringt Sie unter allen Bedingungen sicher an Ihr Ziel.

Wieder auf der Strecke ist unser nächstes Ziel Das Autódromo Internacional do Algarve, eine Motorsport-Rennstrecke in Portimão, Portugal. Es ist nicht mein erstes mal auf einer Rennstrecke, jedoch muss ich zugeben das ich großen Respekt habe davor.

Angekommen auf dem Track, gibt es auch hier ein detailliertes Briefing bevor wir dann mit dem F-Type beginnen die Strecke einzufahren, im direkten Vergleich muss ich sagen, dass ich es ungemein angenehm finde wie leise der Motor des I-Pace selbst bei voller Beschleunigung ist.

Erweiterte Bremsweg Rückgewinnung

Um die Reichweite zu maximieren, verwendet der I‑PACE ein innovatives System zum regenerativen Bremsen, bei dem fast die gesamte Bremsenergie zurückgewonnen wird. Sobald Sie den Fuß vom Gaspedal nehmen, nutzt das System regeneratives Bremsen. So wird der I-PACE sanft verlangsamt, während die dadurch gewonnene Energie zum Laden der Batterie verwendet und somit die Reichweite maximiert wird. 

Zweieinhalb Stunden auf der Strecke, wir begeben uns zum Abschluss des Tages in Richtung Hotel. Es geht entlang der wunderschönen Natur in Lagos und mir wird deutlich: dieses Elektro Auto sucht seines gleichen und ist jeden Euro wert.

Die Reichweite des Jaguar I-Pace

Die hochmoderne 90kW Lithium-Ionen-Batterie mit 432 Pouch-Zellen – ausgewählt aufgrund ihrer hohen Energiedichte und überlegenen Wärmeabfuhreigenschaften –  verhilft dem neuen I-Pace zu einer Reichweite von 480 Kilometern (im neuen WLTP-Zyklus).

Besitzer werden die Batterie an einer 100 kW Schnellladesäule mit Gleichstrom in 40 Minuten von Null auf 80 Prozent aufladen können; wer nur 15 Minuten Zeit hat, kann auf gleiche Weise 100 Kilometer Reichweite „nachtanken“.

Der Kostenpunkt?

In Deutschland starten die Preise ab € 77.850, in der Schweiz dürfte es um die 82’800 CHF los gehen.

Text von Maximilan Arnold & Presseinfos

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